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Wir werden leider das Gefühl nicht los, daß irgendwas nicht stimmt.
Vielleicht, weil es zu viele Menschen gibt, die unglaubwürdig sind.
Die sich andauernd widersprechen, wenn sie was erklären sollen.
Und die von uns eigentlich nur möchten, daß wird machen, was sie wollen.
Sie könnten sich denken, das ist uns zu wenig
Vielleicht glauben sie ja auch, wir sind zu dämlich
Ist da am Ende des Tunnels ein Licht?
Das ist das Problem Leute, wir sehen es nicht.
Sind wir allein mit dieser Ansicht, ist das nur so ein Gefühl?
Oder gibt es vielleicht noch mehr von uns da draußen im Gewühl?
Sind wir zu schwach der zu wenig und sind wir vielleicht zu klein?
Sind wir vielleicht schon zu beschädigt? Ich will doch hoffen: Nein.
Wir wollen wissen, was eigentlich los ist.
Wir glauben nicht, daß das für uns zu hoch ist.
Wessen Interessen das Dasein bestimmen,
das wollen wir wissen, vor allen Dingen.
In diesem Sinn stellt man sich nicht so an und überläßt das Denken den Profis.
Und das Handeln sowieso. Und am besten läßt man alles so wie’s ist.
In diesem Sinn begräbt man seinen Stolz, in diesem Sinn strengt man sich an,
in diesem Sinn zu arbeiten, zu überlegen, wie man noch mehr raffen kann.
Wir können Nichts, wir sind Nichts, wir wollen Nichts und wir werden Nichts: In diesen Sinn.
In diesem Sinn kennt man seine Rechte und schlägt am besten zuerst zu, wenn man die Wahl hat. Vielleicht ist mal jemand von euch abgestürzt, ich weiß nicht, ob ihr jemals oben auf dem Grat wart? Jedenfalls, wenn mal einmal unten ist, kommt man nicht so leicht wieder hoch. Das muß man erst mal begreifen – aber spüren tut es jeder Idiot!
Wir können Nichts, wir sind Nichts, wir wollen Nichts und wir werden Nichts: In diesen Sinn.
Wir haben Nichts im Sinn mit diesen Dingen
Sie appellieren an die Vernunft – Sie werden dafür bezahlt!
Sie sagen lass es sein – Sie werden dafür bezahlt!
Und überleg noch mal – Sie werden dafür bezahlt!
Denk noch einmal nach – Sie werden dafür bezahlt, Sie werden dafür bezahlt, Sie werden dafür bezahlt!
Verlier nicht deinen Kopf – Sie werden dafür bezahlt!
Du bist noch so jung – Sie werden dafür bezahlt!
Wir finden eine Lösung – Sie werden dafür bezahlt!
Denk lieber noch mal nach – Sie werden dafür bezahlt, Sie werden dafür bezahlt, Sie werden dafür bezahlt!
Es ist nicht mal lustig, der Witz hat einen Bart.
Es ist nur ein Job, Arbeitgeber Staat.
Sie werden dafür bezahlt, Sie werden dafür bezahlt, Sie werden dafür bezahlt!
Ich hab gedacht, ich hätte jemand getroffen, der verantwortlich wär und ich hätte gefragt:
»Was ist denn nun mit meiner Generation?« und der hätte gesagt: »Pech gehabt!«.
»Ihr seid ja nun mal wirklich viel zu spät, jetzt weiß ich nicht, ob überhaupt noch was geht.
Jetzt stellt euch alle einfach mal hinten an, ich geh nach vorn und sehe nach, ob ich was machen kann.«
Das Weltall ist zu weit
und der Rest ist schon verteilt.
Nach stundenlangem Warten kommt er endlich zurück,
doch die Nachricht, die er für uns hat, bringt uns auch kein Glück.
Der Gedanken war nicht schön, aber wenigstens extrem:
»Habt ihr nicht irgendwelche reichen Onkels und Tanten?
Oder sonst irgend ’ne Sorte von Verwandten?
Oder Beziehungen vielleicht, die helfen oft weiter, ihr müßt ja nicht grad ganz rauf bis nach oben auf die Leiter.
Hier jedenfalls wird sowieso bald dichtgemacht, aber das bleibt unter uns, ich habe nichts gesagt.«
Das Weltall ist zu weit
und der Rest ist schon verteilt.
Hier ist mein Standpunkt:
Ich bin im Recht
Habe die Ehre,
Mir geht es schlecht
Es gibt keinen Fortschritt
Ich kann keinen sehen
Es wird eher noch schlimmer
– unangenehm.
Mitten im Leben
Fühlt es sich an
Als wäre es zu Ende
Als wäre man ein Schwamm,
den jemand ausquetscht
nur so zum Spaß.
Um zu sehen was noch drin ist
– Warum machen die das?
Ich tue was ich kann
Ich bin jeder Idiot
Ich strenge mich an
Und ich frag mich was ihr tut
Was kommt als nächstes?
Vielleicht noch die Pest?
Was laßt ihr euch einfallen,
wenn man euch läßt
Mir und den Nachbarn
fällt da was auf
Wir sind nicht alle,
nur scheiße drauf
Wir werden betrogen
und zwar mit System
Um uns die Würde
auch noch zu nehmen
Hier ist mein Standpunkt:
Wir sind im Recht
Gar nichts wird besser,
und uns geht es schlecht
Mir und den anderen
reicht es schon längst
Egal was ihr sagt:
Geschenkt.
Paß einfach auf, daß dich niemand sieht ode wenn,
lass sich dich nicht erkennen.
Du solltest dich nicht zu auffällig bewegen
und auf keinen Fall rennen
Es gibt ein paar einfache Regeln,
das ist alles nicht so schwer.
Und du kannst sagen – hinterher:
Es war nichts – nur ein Wutanfall mehr
Mach später keine Andeutungen,
lass dich nicht dazu treiben.
Man kann nur schwer berüchtigt sein
und dabei unerkannt bleiben.
Es gibt ein paar einfache Regeln,
das ist alles nicht so schwer.
Und du kannst sagen – hinterher:
Es war nichts – nur ein Wutanfall mehr
Hau drauf und hau ab
Der Sommer war, wie Sommer sind:
Manchmal sonnig, manchmal bewölkt
und manchmal Wind.
Ansonsten alles so wie gewohnt.
Wie die Hotels im Katalog:
Geklont.
Hier kommt die Kaltfront – ein Meer der Frische
Nur ohne Fische – alles unberührt
Hier kommt die Kaltfront und zwar die Größte,
die es je gab und die
Alles zerstört.
Es war so lau, es war so öde
Es war so langweilig und man
schwitzte wie blöde
Man aß Gemüse
und man trank Wein
Man sah die alte Sonne an und
Blinzelte hinein.
Hier kommt die Kaltfront – ein Meer der Frische
Nur ohne Fische – alles unberührt
Hier kommt die Kaltfront und zwar die Größte,
die es je gab und die
Alles zerstört.
Gewalt ist keine Lösung und reicht auch nicht als Strategie
Wir rufen ausdrücklich nicht dazu auf doch die,
die Druck ausüben um uns in die Knie zu zwingen,
die sind gewalttätig während wir nur singen:
Hier kommt die Kaltfront – ein Meer der Frische
Nur ohne Fische – alles unberührt
Hier kommt die Kaltfront und zwar die Größte,
die es je gab und die
Alles zerstört.
Kaltfront ...
Fein wiegen und abwägen
Ab und zu aufregen
Und doch wieder zaudern
Erschütternd erschaudern
Ein Blick aus dem Fenster
Vermuten, da grinst wer
Und lacht einen aus
Du traust dich nicht raus
Die Zeit verrinnt – du schwingst im Wind
Nur alte Maschen
Die Hände in den Taschen
Die Straßen durchlatschen
Mit sich was bequatschen
Wild gestikulieren
Die Fassung verlieren
Doch eigentlich nichts
Nichts von Gewicht
Die Zeit verrinnt – du schwingst im Wind
Du bist die ganze Zeit unterwegs und triffst dich mit A-Z
später fängst Du dann noch an durchzunummerieren, Du schaffst es nicht zurück ins Bett
Herauszufinden, warum alles so gekommen ist, wie’s gekommen ist, hat dir nichts gebracht.
Denn es hilft Dir offensichtlich leider auch nicht durch die Nacht
Verstehen ist nicht dasselbe wie Überstehen – aber auch schön
Herauszufinden wo man hingehört und was man eigentlich will,
kann manchmal leider etwas dauern und währenddessen passiert viel.
Und vielleicht ist der Eine sich schon sicher und der Andere zweifelt noch?
Nein, nicht vielleicht, sondern sogar sicher, so war’s – weißt du’s noch?
Verstehen ist nicht dasselbe wie Überstehen – aber auch schön
Du weißt genau was hier gespielt wird und wie es nochmal dazu kam.
Die Nacht macht schlapp und was reimt sich noch mal auf einen Kahn?
111 ist neuerdings alleine, ganz genau wie Du.
128 wieder chronisch pleite und Du weißt genau wieso.
Verstehen ist nicht dasselbe wie Überstehen – aber auch schön
Zum Glück muß ich dich nicht lange überreden, mit mir noch irgendwo hinzugehen,
weil Du genau wie ich weißt, um zu überleben muß man weiterziehen.
Und auch wenn du nur deinem Instinkt folgst, wie irgendein Tier,
ich fühle mich durch deine Gegenwart geehrt, denn es geht mir so wie dir.
Verstehen ist nicht dasselbe wie Überstehen – aber auch schön
Wir sind der Morgen
Wir sind das Erwachen
Wir sind die Möglichkeit,
die Welt zu erschaffen
Wir sind die Lebenden
Wir sind die Vielen
Wir haben nichts,
also nichts zu verlieren
Wir sind die Quelle,
der Anfang der Welle
und hör zu:
»Wir sind wie Du!«
Wir sind die Mächtigen,
die Anspruch erheben,
das was wir wollen,
ist ein besseres Leben
Wir sind die Quelle,
der Anfang der Welle
und hör zu:
»Wir sind wie Du!«
Wir sind die Fratzen
Wir sehen aus wie Drachen.
Wir sind der Horror für die,
die jetzt noch lachen
Wir sind die Quelle,
der Anfang der Welle
und hör zu:
»Wir sind wie Du!«
Jetzt gehen wir hier nicht weg, das wär Irrsinn,
jetzt nerven wir damit, daß wir hier sind.
Wir rühren uns nicht vom Fleck!
Wir rühren uns nicht vom Fleck!
Die wollen uns hier nicht haben.
Das wollen sie uns nur nicht sagen.
Doch sie möchten, daß wir spüren,
daß wir hier nicht hingehören.
Jetzt gehen wir hier nicht weg, das wär Irrsinn,
jetzt nerven wir damit, daß wir hier sind.
Wir rühren uns nicht vom Fleck!
Wir rühren uns nicht vom Fleck!
Unsere Stimmen sind prächtig
und wir so verstimmt.
Ihr seid entsetzt,
weil wir gegen euch sind.
Ihr findet’s richtig,
wir finden’s falsch.
Wir lehnen es ab,
weil uns das lieber ist als
nach euren Regeln
das Spiel zu verlieren
und dann zum Dank dahinzuvegetieren.
Dies hier kann nicht
wirklich wichtiger sein.
Und das mit dem Jenseits
glaubt euch kein Schwein
Unsere Stimmen sind prächtig
und wir so verstimmt.
Ihr müßt verstehen,
daß wir gegen euch sind.
Hier geht’s nicht um Inhalt
hier geht’s um uns!
Nehmt dies als Warnung
und nicht als Kunst!
Unsere Stimmen sind prächtig
und wir so verstimmt.
Wir können noch lauter
und schiefer.
Bestimmt!